KLAUS WEIßINGER

×
  • Home
  • Kosmos
  • Erde
  • Kultur
  • Gesellschaft
  • Über mich
  1. Aktuelle Seite:  
  2. Startseite
  3. Kosmos
  4. Kosmos und Mensch
  5. Uncategorised

Die symmetrische Abstandsreihe

Die Frage nach einPlanetarische Abstandsreiheer inhärenten Ordnung innerhalb der Architektur unseres Sonnensystems beschäftigt die Astronomie, die Naturphilosophie und die Mathematik seit der Antike. Von den pythagoreischen Vorstellungen einer „Musica Mundi“ über Johannes Keplers Versuche, die Planetenbahnen in die Geometrie der platonischen Körper einzubetten, bis hin zur modernen statistischen Analyse von Exoplanetensystemen zieht sich ein roter Faden der Suche nach mathematischer Harmonie. In diesem Kontext steht der am 7.3.2026 auf dieser Webseite bereitgestellte Artikel „Die symmetrische Abstandsreihe“, der eine spezifische mathematische Folge zur Beschreibung der mittleren Entfernungen der Planeten von der Sonne vorschlägt.  ➢ Zum Artikel

 

Gleichberechtigung: Ismaninger Waldorfschüler fordern Grundgesetzänderung

Süddeutsche Zeitung vom 9.3.2026

ISMANING, 24.2.2026 – Die 12. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning setzt sich für eine Präzisierung des Grundgesetzes ein. Mit einer offiziellen Petition fordern sie, den staatlichen Auftrag zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Artikel 3 Absatz 2 von einer bloßen „Förderung“ in eine rechtlich verbindliche „Gewährleistung“ umzuwandeln. Bis zum 17. März 2026 läuft die Mitzeichnungsfrist auf dem Portal des Deutschen Bundestages. 

Statt „Förderung“ rechtlich verbindliche „Gewährleistung“: Mit einer offiziellen Petition fordert die 12. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Ismaning, den staatlichen Auftrag zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes zu präzisieren. Bis zum 17. März 2026 läuft die Mitzeichnungsfrist auf dem Portal des Deutschen Bundestages.

Was als intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Verfassung im Unterricht begann, hat sich zu einer beachtenswerten Initiative entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse stießen auf eine Formulierung in Art. 3 Abs. 2 GG aus dem Jahre 1994, die ihnen nicht mehr weit genug ging. Daher setzen sie sich für eine Präzisierung des Grundgesetzes ein. Ihr Ziel: Den Staat stärker in die Pflicht zu nehmen, damit die bestehende Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit endlich geschlossen wird.

Die Petition, die am 3. Februar 2026 offiziell veröffentlicht wurde, fordert eine zentrale Änderung in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Dort steht seit 1994: „Der Staat fördert die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Das bisherige Verb „fördert“ soll durch „gewährleistet“ ersetzt werden. Für die Schüler ist dies mehr als eine semantische Feinheit: „Fördern verpflichtet zwar zu Bestrebungen im Sinne der Gleichberechtigung (Bemühenspflicht), aber nicht zur Sicherstellung (Ergebnispflicht). Der bloße politische Wille oder die unverbindliche Bereitschaft in der Wirtschaft reichen trotz aller bisherigen Fortschritte nicht aus“, erklärt die Klasse. „Es ist ein energischeres Vorgehen notwendig geworden, um die Gleichberechtigung faktisch umzusetzen. Eine staatliche Gewährleistung schafft hierfür die notwendige rechtliche Grundlage.“ Unterstützt werden die Jugendlichen von ihrem Lehrer Dr. Klaus Weißinger. Die Initiative kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt: Im Juni 2026 tritt die neue EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft, die die Arbeitgeber europaweit zu mehr Fairness verpflichtet. Die Petition, so Klaus Weißinger, soll dazu beitragen, „dass auch die höchste deutsche Rechtsnorm diesen Geist der Verbindlichkeit übernimmt.“ Ziel: 30.000 Stimmen bis Mitte März

Um das Anliegen vor den Petitionsausschuss des Bundestages zu bringen und eine öffentliche Diskussion anzustoßen, strebt die Klasse das Quorum von 30.000 Mitzeichnern an. „Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen unsere Initiative unterstützen, damit unser Anliegen das nötige Gewicht bekommt“, so die Schüler. Da eine Grundgesetzänderung eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erfordert, sei eine breite gesellschaftliche Unterstützung der erste und wichtigste Schritt. Mitzeichnen und Schülerengagement fördern Sie können die Petition bis zum 17. März 2026 online auf der Webseite des Deutschen Bundestages unterzeichnen.

 

 

Zwischen Mammon und Lust: Die zeitlosen Abgründe des menschlichen Strebens

Was trieb Jeffrey Epstein an, seinen Reichtum in ein System der Macht und des systematischen sexuellen Missbrauchs zu verwandeln? Der Blick in die aktuellen „Epstein-Files“ offenbart Abgründe, die Johann Wolfgang von Goethe bereits vor fast zwei Jahrhunderten in seinem „Faust“ erschütternd präzise kartografiert hat.

In meiner Dissertation untersuche ich das darunter liegende Doppelmotiv von Besitz und Genuss. Goethes Drama zeigt, wie die Gier nach „glänzendem Gold“ und die Gier nach „weiblichem Schoos“ eine unheilige Allianz eingehen. Es ist der Versuch Mephistos, den Menschen zu verführen, „tierischer als jedes Tier“ zu werden.

Der Fall Epstein demonstriert, mit welcher Wucht dieses Doppelmotiv aus Geldmacht und sexueller Gier unsere Gegenwart noch immer im Griff hat. Auf dieser Website lade ich Sie ein, die zeitlose Modernität des faustischen Menschheitsdramas im Spiegel unserer heutigen Gesellschaft neu zu entdecken.

Sind Sie ein Faust-Fan, Schülerin oder Schüler, Student oder Studentin, Regisseur/in, Lehrkraft oder interessieren Sie sich einfach so für Goethes fantastisches Werk?
Dann können Sie auf dieser Webseite kapitelweise in tiefgehende Interpretationen von "Faust 1" und "Faust 2"eintauchen.
Sie können sich auch mit der wegweisenden Neuinterpretation des 5. Aktes von Faust 2 beschäftigen, die durch die innovative geographische Deutung möglich wurde.
Faust ist gar kein Anti-Held, wie ihn viele sehen, nein, er scheitert auch nicht mit seinem Neulandprojekt und er gewinnt seine Wette mit Mephisto.
Überrascht?

➢ Faust

 "Fehlerteufel" in "Besitz und Genuss in Goethes Faust"

 

Ein sehr aufmerksamer Leser, Hans Skrodzki, hat im Mai 2025 folgende Fehler gefunden:

1. Die Äußerung Mephistos, „die Kraft ist schwach, allein die Lust ist groß“ (S. 45), bezieht sich nicht auf das Gelage der Studenten, sondern auf Mephisto selbst, der damit auf die Frage „seid Ihr wohl gar ein Virtuos?“ antwortet und seine Sangeskünste herunterspielt (V. 2201-03), s.a. S. 276.

2. Die Äußerung Mephistos „so nimmt ein Kind der Mutter Brust…“ (V. 1889) in der Schülerszene ist nicht als Ratschlag an Faust, sondern an den Schüler gerichtet (S. 275 und S. 336).

Ich gebe ihm vollkommen recht und bedanke mich sehr herzlich für seine Berichtigung!



„Fehlerteufel“ in "Goethes Faust: Ökonom – Landesplaner – Unternehmer"

Seite 1, Titelei: Statt "Goethes Faust: Ökonom – Landesplaner - Unternehmer" muss es heißen: "Goethes Faust: Ökonom – Landesplaner – Unternehmer"

Seite 3, Titelei: Statt "Goethes Faust: Ökonom – Landesplaner - Unternehmer" muss es heißen: "Goethes Faust: Ökonom – Landesplaner – Unternehmer"

Seite 12: 2. Absatz, statt:

Seite 12

muss es heißen:

Im Dezember 1774 lernte der 25-jährige Goethe den jungen Erbprinzen Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach kennen und man „debattierte (...) im Hause Goethe über staatswirtschaftliche Gegenstände: den Handel, das Gewerbe, den Grundbesitz, die Kapitalzinsen und nicht zuletzt über eine einsichtige wohlwollende Regierung.“10  Karl August war von Goethe als Mensch und seinen vielseitigen Fähigkeiten so beeindruckt, dass er ihn im Herbst des folgenden Jahres nach Weimar einlud, wo Goethe zunächst die Erziehung des 18-Jährigen übernahm, der „im September 1775 (…) volljährig geworden und [seiner Mutter] in der Regierung gefolgt“ 11  war. Diese Erziehung folgte wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leitlinien, welche Goethe mit der


Seite 12, Fußnote 10: Statt „Ebd.“ muss es heißen „Ebd. S. 118“

Seite 14, 17. Zeile v.o.: Statt „1805“ muss es „1806“ heißen.

Seite 68, 3. Absatz, 1. Zeile: Statt „Die Dünen, von den im fünften Akt“ muss es heißen: „Die Dünen, von denen im fünften Akt“

Seite 69, 2. Absatz, 1. Zeile: Statt: „Am Sumpf zieht ein Gebirge hin“ muss es heißen: „Ein Sumpf zieht am Gebirge hin“

Seite 73, 2. Absatz, vorletzte Zeile: statt „ist es ist doch erfreulich“ muss es heißen: „ist es doch erfreulich“

Seite 122, 3. Absatz, 4. Zeile: statt „Michael Jäger“ muss es heißen: „Michael Jaeger“

Webdesign

Für die LAG Bayern bin ich zusammen mit Tine Sprandel für https://waldorf-bayern.de/ verantwortlich.

Für den Bund der Freien Waldorfschulen habe ich für das Fach Geographie die Webseite https://www.waldorf-geographie.de/ erstellt.

Seite 2 von 2

  • 1
  • 2