Über mich und diese Webseite
Meine beiden Fächer Geographie und Germanistik begeistern mich seit Beginn meines Studiums. Über den Unterricht hinaus forsche ich gern auf verschiedenen Gebieten – besonders spannend wird es, wenn sich beide Fächer miteinander verbinden lassen, wie es zum Teil in meiner Dissertation möglich wurde. Aber auch Mathematik (Geometrie), Astronomie und Philosophie zählen zu meinen Interessensgebieten.
Dabei versuche ich, Strukturprinzipien von Erde, Kosmos, Gesellschaft und Kultur nachzugehen, ein besonderes Interesse gilt dabei geometrisch-symmetrischen Raum-Beziehungen.
Dieses Suchen führte zu zwei Print-Veröffentlichungen: „Die Geometrie des Erdenantlitzes“ (2003) und die „Symmetrische Abstandsreihe“ (2002).
Die beiden Manuskripte sind in überarbeiteter Form seit März 2026 auf dieser Webseite veröffentlicht. Die Umsetzung der vielerlei Abbildungen und mathematischen Terme waren von der webtechnischen Seite her bisher für mich zu aufwändig gewesen, mit Hilfe von KI (Google Gemini Pro 3.1, Claude Sonnet 4.6 und ChatGPT 5.2) ist es nun möglich geworden. Dies gilt insbesondere auch für die Veröffentlichung des folgenden Manuskripts.
Auf dieser Suche kam ich zu Beginn des neuen Jahrtausends auf die Entdeckung, inwieweit der menschliche Körperbau dem Bau den Sonnensystems entspricht. Aufgrund der Ermangelung von ausreichenden Daten und der Beschränkungsmöglichkeit, die Ergebnisse geeignet zu visualisieren, verschob ich die Veröffentlichung des ➢ Kosmischen Maßes des Menschen, die nun seit Ostern 2026 nur auf dieser Website zu finden ist. Diese Art der Veröffentlichung schien mir geeignet zu sein, da ich mir weitere Untersuchungsergebnisse erhoffe, die dann leicht einzupflegen wären.
Am Ende der Ausarbeitung des "Kosmischen Maßes des Menschen" gelang es mir zu meiner Freude, die dort gefundenen Ergebnisse mit der Abstandsformel aus der "Symmetrischen Abstandsreihe" in Einklang bringen zu können.
Als Geographielehrer beschäftigt mich das Thema Wirtschaft schon seit langem. Aus dem Unterricht heraus weiß ich, wie sehr Schülerinnen und Schüler an diesem Thema interessiert sind und welche Fragen sie daran haben, wie eine menschengemäße Wirtschaft aussehen könnte. Zusammen mit einer Gruppe von Eltern und Kolleg:innen weiterer Schulen entstand das Schülerprojekt "Wirtschaft anders denken". ➢ Wirtschaft anders denken Außerdem haben wir zusammen meine Idee eines Wirtschaftsspiels in das "Wad-Spiel" umgesetzt. ➢ Wad-Spiel
Auch musste ich in meinem Unterricht in Geographie immer wieder feststellen, wie veraltet die Diagramme in den Schulbüchern sind. Sie veralten ebenfalls in meinen Publikationen zur Methodik und Didaktik der Geographie in der Oberstufe. Aus diesem Grund habe ich wichtige Diagramme aus diesen Büchern und zum Teil aus meinem Unterricht anhand der aktuellsten Daten selbst erstellt. Sie sind hier auf der Homepage zu finden und sie haben alle etwas mit dem Thema Globalisierung zu tun. ➢ Diagramme
Als Deutschlehrer habe ich im Laufe der Zeit immer mehr erkannt, wie in Goethes "Faust II" wirtschaftliche Themen die Handlung wesentlich mitbestimmen. Daraus erwuchs meine Dissertation (parallel zur Lehrtätigkeit). Sie ist nicht rein für eine germanistisch interessierte Leserschaft gedacht, sondern hat als Zielgruppe jeden Faust-Interessierten. Den Inhalt von "Besitz und Genuss in Goethes Faust" findet man hier als KI-Zusammenfassung ➢ Inhalt , aber auch kapitelweise als PDF bzw. als Gesamtes. Die Dissertation ist in PDF-Form auf dem Dokumentenserver der Universität Heidelberg zur freien Verfügung online gestellt und wird wahrgenommen (knapp 49.000 Downloads bisher, Stand März 2026). ➢ Dissertation (PDF)
In "Besitz und Genuss in Goethes Faust" gibt es ein Kapitel, in welchem ich den 5. Akt aus "Faust II" geographisch deute. Diese Art der Raum-Deutung gab es in der Faust-Forschung bisher nicht und sie führte zu einem überraschenden Ergebnis. Faust, der seit einiger Zeit von den meisten Faust-Autoren als Anti-Held gesehen wird, weil er angeblich im 5. Akt mit seinem Neuland-Projekt scheitert, ist laut meiner geograpischen Deutung im Gegenteil sehr erfolgreich mit der Neulandgewinnung! Das negative Bild von Faust in der Sekundärliteratur und auf den Bühnen ist völlig überzeichnet und bedarf der Korrektur, um Goethes wichtigstem literarischen Werk wieder gerecht zu werden. Und nein, natürlich ist Faust kein strahlender Held, sondern ein Mensch mit Widersprüchen und Abgründen. Aber sein Streben, sinnvoll in der Welt zu wirken, ist mit der jahrzehntelangen Schaffung eines blühenden Kulturraums in dem dem Meer abgerungenen Neuland bestens gelungen, obwohl er mit Mephisto darin einen erbitterten Widersacher an seiner Seite hat, der laut eigener Aussage "stets das Böse will und stets das Gute schafft", wie sich am Ende zeigt. Und auf diesem Hintergrund erscheint auch das letzte Kapitel, die "Himmelfahrt", in einem neuen Licht.
In meiner Publikation "Goethes Faust - Ökonom - Landesplaner - Unternehmer", erschienen in der Reihe "Heidelberger Beiträge zur deutschen Literatur" (Hrsg.: Prof. Dr. Dr. hc Dieter Borchmeyer), wird dieses Thema noch ausführlicher ausgearbeitet. ➢ Goethes Faust - Ökonom - Landesplaner - Unternehmer
Während der Arbeit daran hatte ich die Idee für das FAUST-Festival, das bisher dreimal stattgefunden hat. ➢ Faust-Festival
Kontakt: Siehe Link am unteren Ende der Seite
Das Foto auf der Startseite ist der obere Ausschnitt dieses Fotos:

Die Aufnahme ist spontan bei einer Autofahrt entstanden. Ich sah die Cumulus-Wolkenformation über dem westlichen Abendhimmel, die so erstaunlich der darunter liegenden dunklen Baumsilhouette gleicht. Das Foto stammt aus dem Jahr 2014, die Smartphonekamera gab damals nicht mehr her.