Das Ma des Menschen

Klaus Weiinger

Einleitung

Die hier vorgelegte naturphilosophische Betrachtung entstand, als dem Autor beim Betrachten seines Arms plötzlich der Gedanke kam, dass die einzelnen Glieder von der Fingerspitze bis zum Oberarm genauso wie die Radien der Planeten immer größer werden.

Die ersten eigenen Ausmessungen an echten Skeletten bestätigten die Ausgangshypothese, die um den wichtigen Zusammenhang mit der Gleichsetzung der Körpergröße mit dem Pluto-Radius entscheidend verstärkt wurde.

Im März/April 2026 konnte das Ganze durch eine systematische anatomische Datenbankrecherche auf eine statistisch abgesichertere Basis gestellt werden.

Der Zusammenhang zwischen dem menschlichen Skelett und den Radien der Planeten

Betrachtet man die Knochen der Gliedmaßen des erwachsenen Menschen und seine Körpergröße und vergleicht die Knochenlänge untereinander, so ergeben sich dieselben Verhältnisse, als wenn man die Entfernungen der einzelnen Planeten von der Sonne (die Radien, d.h. jeweils die mittlere Entfernung von der Sonne) miteinander vergleicht.

Aus den Entfernungen der neun Planeten und den Längen der einzelnen Knochen ergeben sich Analogien, man kann bestimmte Knochen und Planeten in einem klar durchschaubaren System einander zuordnen (Tabelle 1).

Tabelle 1: Entsprechung von Planeten und menschlichem Skelett

Bereich Planet Radius in AE = KE Knochen/Gestalt (Länge: KE = AE) % der Körpergröße
Körper/Beine Aphel Pluto 49,305 Körper mit nach oben ausgestrecktem Arm 124,88 %
Pluto 39,4821 Körper (aufrecht) 100 %
Perihel Pluto 29,658 Nach oben ausgestreckter Arm - Sitzbein 75,12 %
Neptun 30,069 Kopf - Knie 76,16 %
Uranus 19,1914 Kopf - Sitzbein bzw. Kopf d. Oberschenkelknochens 48,61 %
Arm/Hand Saturn 9,5388 Oberarm mit Schulterblatt 24,16 %
Jupiter 5,2026 Unterarm 13,18 %
Planetoiden Handwurzelknochen -
Mars 1,5237 Mittelhandknochen 3,86 %
Erde 1,000 Fingergrundglied 2,53 %
Venus 0,7233 Fingermittelglied 1,83 %
Merkur 0,3871 Nagelglied des Fingers 0,98 %

Daten: NASA J2000 (https://ssd.jpl.nasa.gov/planets/approx_pos.html)
AE=Astronomische Einheit, KE=Körpereinheit
Pluto ist 2006 zum Zwergplaneten degradiert worden, aber aus dem hier dargestellten Sachverhalt ergibt sich, dass er bei der Entsprechung des Sonnensystems und dem menschlichen Skelett eine bedeutende Rolle spielt. Der Einfachheit halber wird er hier weiterhin als Planet bezeichnet.

Die Handwurzelknochen bilden in ihrer Vielfalt keine einzelne Planetenbahn ab, sondern entsprechen dem Planetoiden-Gürtel zwischen Mars und Jupiter. Da dies kein einzelner Planet, sondern eine Zone ist, hat sie keinen eigenen n-Index in der Quintessenz-Formel. Nicht jede anatomische Region muss einen Planeten haben — genau wie nicht jede Lücke in der Formelreihe einen Himmelskörper hat. Dennoch lässt sich ihr morphologisches Maß logisch ableiten:

Der Hauptgürtel der Asteroiden erstreckt sich astronomisch über eine Breite von rund 1,0 Astronomischen Einheiten (AE). Überträgt man dies in das Modell, müsste der Handwurzel-Block exakt 1,0 Körpereinheiten (KE) lang sein. 1,0 KE (was dem Radius der Erde entspricht) definieren exakt 2,53 % der Körpergröße. Bei einem 1,70 m großen Menschen entspricht dies rund 4,3 Zentimetern – was die tatsächliche anatomische Ausdehnung des menschlichen Handwurzelblocks (Ossa carpi) inklusive der Gelenkspalten frappierend exakt beschreibt.

 

Abbildung 1: Das menschliche Skelett und die Planeten

Skelett

 

Der Pluto als äußerer Planet umgrenzt das Planetensystem; analog dazu wird dadurch die Größe des menschlichen Körpers umfasst. Die Kreise in Abbildung 1 sind bzgl. des Sonnensystems alle maßstäblich in das (bis auf eine Ausnahme, s.u.) anatomisch korrekte Skelett (Quelle: https://www.kinebody.com/) eingezeichnet. Die Art der Abbildung visualisiert dadurch die Entsprechungen deutlich, allerdings werden nicht die Radien abgebildet, sondern die Durchmesser (D=2R), was am Maßstab nichts ändert. Auch haben die Planetenkreise keinen gemeinsamen Mittelpunkt wie im tatsächlichen Sonnensystem.


Die vertikale Reichweite — der Abstand von der Fußsohle bis zur ausgestreckten Fingerspitze — entspricht dem Aphel des Pluto (49,305 AE). Eine Auswertung anthropometrischer Datenbanken (ANSUR II) ergibt hier eine Abweichung von etwa 4 %, was der Genauigkeitsklasse der übrigen Entsprechungen entspricht. Die detaillierte Einzelauswertung hierzu findet sich im Anhang.

Tabelle 2: Maße des Skeletts aus Abbildung 1

Bereich / Knochen Planet Soll-Wert (KE) Ist-Wert (KE) Abweichung Autor
Körpergröße (aufrecht) Pluto 39,4821 39,4821 0,00 %
Kopf bis Knie Neptun 30,069 28,940 3,75 %
Kopf bis Sitzbein Uranus 19,1914 20,531 6,98 %
Oberarm mit Schulterblatt Saturn 9,5388 10,463 9,69 %
Unterarm (Radius) Jupiter 5,2026 5,448 4,72 %
Mittelhandknochen (MC3) Mars 1,5237 1,500 1,56 %
Fingergrundglied (PP3) Erde 1,000 0,999 0,10 %
Fingermittelglied (MP3) Venus 0,7233 0,639 11,65 %
Fingernagelglied (DP3) Merkur 0,3871 0,422 9,02 %

Das Skelett in Abbildung 1 ist eine mit dem Programm KineBody Pro (www.kinebody.com) anatomisch richtig erstellte Abbildung. Es wurde vom Autor ausgemessen und dabei die Abweichungen errechnet. Der Autor maß auf einem Ausdruck mit dem Lineal.

Im Folgenden werden die Ausdrücke Körper und Skelett oft synonym gebraucht (es handelt sich hier eben um eine reine Knochen/Skelett-Planetenradien-Analogie. Haut, Muskeln, Knorpel und Bandscheiben machen den Unterschied vom Skelett zum Körper in der Länge aus). Selbstverständlich stützen sich alle Erkenntnisse des Verfassers auf die exakten Vermessungen von Skeletten bzw. genauen Abbildungen und Internetrecherchen zum Teil mit Datenbanktabellen (s.u.).

Die Gleichsetzung des Radius des Pluto mit der Körpergröße eines Menschen ermöglicht es, die oben angeführten Knochen mit den Abstandsverhältnissen der übrigen Planeten in Beziehung zu setzen. Diese Vergleichszahlen sind extrem unterschiedlich: Sie reichen vom Meterbereich des Menschen bis zum Radius des Pluto, welcher 5906 Millionen Kilometer beträgt. Deshalb ist es günstig, auf eine gemeinsame Größenverhältniszahl zurückgreifen zu können. Um die Verhältnisse zwischen den Planetenradien griffig darstellen zu können, hat man in der Astronomie der Entfernung der Erde zur Sonne (149,6 Mio km) die Zahl 1 zugeordnet und bezeichnet diese als astronomische Einheit (AE). Demnach besitzt dann Pluto einen Radius von 39,4821 AE (5906 Mio km).

Gesetzmäßigkeiten und offene Fragen

1. Die Abstandsverhältnisse der Planeten des Sonnensystems von der Sonne stimmen im Verhältnis mit den Proportionen der Knochen des Armes des Menschen sowie der Beine in Bezug zur Körpergröße überein (Ausnahmen: Handwurzelknochen und Fuß).

2. a) Die Reihenfolge der Knochen beim Arm entspricht genau der Reihenfolge der Planeten des Sonnensystems vom Merkur bis zum Saturn (inkl. Planetoiden). b) Die Reihenfolge der äußeren drei Planeten Pluto, Neptun und Uranus entspricht genau der Abfolge der unteren Gliedmaßen ausgehend vom Kopf (ohne Fuß).

3. Die Körpergröße entspricht der Ausdehnung des Planetensystems, d.h. der Plutobahn. Die Maximalausdehnung des Menschen, die er dadurch erreicht, dass er aufrechtstehend seinen Arm nach oben streckt, entspricht der Maximalausdehnung des Planetensystems, die mit dem Aphel des Plutos identisch ist.

Drei Fragen stellen sich in diesem Kontext:

  • Besteht ein physischer Zusammenhang – also wirkt das Sonnensystem formgebend auf den menschlichen Körper?
  • Ist es Mathematik (Geometrie) – weil Proportionsreihen und geometrische Verhältnisse (Fibonacci, Goldener Schnitt) überall in der Natur vorkommen?
  • Oder gibt es ein tieferes morphologisches Prinzip, das beide Systeme – Planetensystem und menschlicher Körper – aus derselben Urform hervorgehen lässt?

Der Autor ist der Ansicht, dass der Mensch bezüglich seines Skelettes, insofern dieses mit seinen Gliedmaßen zusammenhängt, ein geometrisch-morphologisches Abbild des Planetensystems darstellt. Jeder einzelne Mensch individualisiert diese kosmischen Proportionen. Es gibt offenbar einen Zusammenhang zwischen Mikro- und Makrokosmos. Eine tiefergehende Ergründung abseits von Spekulationen bedarf einer weiteren Forschung, für welche mittels der vorliegenden Arbeit eine Grundlage geschaffen ist.

Das Sonnensystem-Maß und das individuelle Maß jedes Menschen

Um die Distanzen des Sonnensystems mit der menschlichen Größe vergleichbar zu machen, soll hier das Konzept der Körpereinheit (KE) eingeführt werden. Die Basis dieser Skalierung bildet die mittlere Entfernung (große Halbachse) des Pluto, die als Grenze des klassischen Planetensystems betrachtet wird. In Übereinstimmung mit den aktuellen NASA-Referenzdaten wird dieser Wert exakt mit 39,4821 AE definiert. Die Körpereinheit ist also hier keine statische metrische Größe, sondern ein Proportionsfaktor.

Das Modell setzt die aufrechte Körpergröße eines erwachsenen Menschen mit diesem Radius gleich: 100% Körpergröße = 39,4821 KE. Demzufolge ist jeder Mensch – völlig unabhängig von seiner absoluten Größe in Zentimetern – exakt 39,4821 KE groß. Daraus ergibt sich ein mathematischer Umrechnungsfaktor zur Ermittlung von 1 KE:

1 KE = Körpergröße in cm / 39,4821

Rechenbeispiel: Ist eine Person 1,70 m groß, so entspricht 1 KE ≈ 4,31 cm. Einem Knochensegment wie dem Unterarm (Jupiter = 5,203 KE) entsprächen in diesem Fall exakt 22,40 cm.

Das Ausmessen beim lebenden Menschen kann leicht zu Ungenauigkeiten führen. Zudem stellt die Hand eine Besonderheit dar, da beinahe alle Knochenglieder in unterschiedlicher Länge fünfmal vorhanden sind. Methodisch ist die Vorgehensweise empfehlenswert, dass alle Fingerglieder des zugehörigen Planeten ausgemessen werden und daraus der Mittelwert gebildet wird. Dies ist wissenschaftlich korrekt, für den „Hausgebrauch“ wohl eher zu aufwändig.

Jeder Mensch kann auf diese Weise, nachdem er seine Maße möglichst genau bestimmt hat, untersuchen, inwieweit es bei ihm selbst Entsprechungen zu jedem Planetenradius gibt. Dazu braucht man nur in Tabelle 3 seine Körpergröße eingeben:

Tabelle 3: Interaktive Bestimmung der eigenen Entsprechungsmaße

Ändern Sie den Wert, um Ihre Entsprechungsmaße automatisch zu berechnen.

Planet Radius (AE) Körperbereich Entsprechungsmaß in cm

Das Planetensystem ist einzigartig, die Menschen zahlreich, und jeder Mensch hat seine eigenen Maße. Deshalb soll hier der Ansatz vertreten werden, das Planetensystem als kosmisches Ideal, als Urbild der Menschengestalt und der verschiedenen Gliedmaßen zu betrachten. Von diesem Gedanken ausgehend, kann man für jede Körpergröße des erwachsenen Menschen die „kosmischen Idealmaße“ ermitteln (siehe Tabelle 3). Jeder Mensch individualisiert diese Maße, und so kommt es zu Abweichungen vom Ideal.

Besonderheiten: Hand, Handwurzelknochen, Fuß

Da die Knochenglieder der Hand (bis auf den Daumen) fünfgliedrig sind, wird hier – wie oben bereits erwähnt – jeweils der Mittelwert genommen. Die Handwurzelknochen in ihrer Vielfalt entsprechen nicht nummerisch, aber bildhaft den Planetoiden, die sich zwischen dem Mars und Jupiter befinden. Was in diesem Fall jedoch keine Entsprechung zwischen menschlichem Skelett und Sonnensystem darstellt, ist der Radius. Insofern sind sie ein Sonderfall. Der Fuß mit seinen Knochen ist streng genommen kein Sonderfall, weil auch viele andere Knochen des Skeletts keine Entsprechung haben. Die Handwurzelknochen verlängern die Gesamtlänge des nach oben ausgestreckten Arms, sodass sie zum Aphel Pluto dazugezählt werden. Die Fußhöhe zählt zur Körpergröße, also zu Pluto.

Der Kopf: Das Maß aller Dinge?

Zum Zusammenhang zwischen dem Kopfmaß (5 KE) und der Planetenabstandsformel siehe den weiterführenden Beitrag "Der Kopf – das Maß aller Dinge".

Empirische Validierung

Die hier dargelegten Zuordnungen wurden im Frühjahr 2026 systematisch an fünf unabhängigen wissenschaftlichen Datensätzen überprüft: dem ANSUR-II-Datensatz des US-Militärs (n = 6.068), dem Goldman Osteometric Dataset (n > 2.600 Skelette je Knochen), der CT-Studie von Pietak et al. (2013, n = 46 Skelette), der DINED-Datenbank der TU Delft (fünf Populationen) sowie eigenen Messungen an vier Einzelskeletten. Die Methodik, Rohdaten und Einzelergebnisse sind im Anhang zur Artikelserie (Anhang: Empirische Validierung) vollständig dokumentiert. Die folgende Haupttabelle fasst die gewichteten Mittelwerte aller Datensätze zusammen.

Tabelle 4: Haupttabelle der empirischen Auswertung (Gesamtdurchschnitt)

Planet Körpersegment Datenbasis (n) Soll-Wert Ist-Wert (Mittel) Abweichung
Pluto Körpergröße > 20.000 100,0 % 100,0 % 0,00 %
Neptun Scheitel–Knie > 10.000 76,16 % 72,8 % −4,4 %
Uranus Sitzhöhe > 10.000 48,61 % 51,7 % +6,3 %
Saturn Oberarm + Schulterblatt* Skelette 24,16 % 26,4 % +9,2 %
Jupiter Unterarm (Radius) > 1.500 Skelette 13,18 % 14,5 % +10,0 %
Mars Mittelhandknochen > 500 (CT) 3,86 % 3,81 % −1,3 %
Erde Fingergrundglied > 500 (CT) 2,53 % 2,54 % +0,3 %
Venus Fingermittelglied > 500 (CT) 1,83 % 1,73 % −5,4 %
Merkur Nagelglied > 500 (CT) 0,98 % 1,16 % +18,3 %
Mittlere Abweichung (arithmetisches Mittel): ~ 6,1 %
* Fußnote zu Saturn: Der Saturn-Wert setzt sich zusammen aus dem gemessenen Humerus (~18,9 % der Statur, Pietak et al. 2013) und dem nicht direkt gemessenen Schulterblatt (~7,5 %, Literaturschätzung). Kein verfügbarer Datensatz misst Humerus und Scapula als gemeinsame Summe. Der Wert ist daher mit einem methodischen Vorbehalt zu versehen.

Was die Quintessenz-Formel erfasst

Bei näherer Betrachtung der neun Körpersegmente, die die Quintessenz-Formel \(r_n = 5 \cdot n^{(-1)^n}\) beschreibt, fällt eine Gemeinsamkeit auf, die zunächst unscheinbar wirkt und bei längerem Nachdenken umso bemerkenswerter ist: Es sind ausnahmslos Organe der Bewegung.

Kein inneres Organ findet sich in dieser Liste. Nicht die Leber, nicht die Lunge, nicht das Herz. Nicht die Schädeldecke, nicht die Rippen. Die Quintessenz-Formel beschreibt — von der Körpergröße als Ganzer bis zum Nagelglied des Mittelfingers — exakt jene Knochen, die dem Menschen Bewegung im Raum ermöglichen: den aufrechten Gang, den Schritt, den Griff, die Geste, die feinste Fingerbewegung.

Planet Körpersegment Bewegungsfunktion
PlutoKörpergröße (Statur)Aufrechter Gang, alle Fortbewegung
NeptunScheitel–KnieSchrittlänge, Standsicherheit
UranusSitzhöheRumpfachse, Gleichgewicht
SaturnOberarm + SchulterblattHeben, Werfen, Umfassen
JupiterUnterarm (Radius)Greifen, Führen, Gestikulieren
MarsMC3 (Mittelhand)Greifkraft, Werkzeuggebrauch
ErdePP3 (Grundglied)Kraftgriff, Halten
VenusMP3 (Mittelglied)Feinmotorik, Präzision
MerkurDP3 (Nagelglied)Tastsinn, feinste Berührung

Das ist kein Zufall der Auswahl. Es ist das Ergebnis einer Quintessenz-Formel, die — ohne jede anatomische Vorgabe — aus dem Verhältnis der Planetenabstände heraus genau jene Proportionen erzeugt, die den menschlichen Bewegungsapparat strukturieren.

Bemerkenswert ist dabei eine anatomische Asymmetrie: Während die Quintessenz-Formel den Arm bis ins Nagelglied des Mittelfingers in jedem einzelnen Knochen erfasst, beschreibt sie das Bein nur als Gesamtsegment — Scheitel–Knie und Sitzhöhe. Diese Zweiteilung entspricht der funktionalen Realität des menschlichen Körpers: Der Arm ist das Präzisionswerkzeug, differenziert bis in die feinste Gliederung; das Bein ist das Tragorgan, das als Einheit funktioniert.

Die Planeten bewegen sich. Die Abstände zwischen ihnen folgen einem Gesetz. Dieselbe mathematische Struktur beschreibt die Proportionen des Skeletts, das den Menschen in Bewegung versetzt. Ob man darin einen tiefen Zusammenhang oder eine faszinierende Koinzidenz sieht — diese Frage möge jeder Leser für sich beantworten. Die Entsprechung selbst ist messbar.

Fazit

Die hier dargelegten Ergebnisse bauen auf eigenen Ausmessungen realer Skelette, einer massiven Auswertung klinischer und osteometrischer Großdatenbanken sowie der morphologischen Analyse auf. Wenngleich es sich bei dem Dargestellten nicht um einen Zufall handeln kann, müssen weitere osteologische Analysen unter Einbeziehung einer validen Datenmenge erfolgen. Es wird sicher so sein, dass es selbst dann weiter Abweichungen geben wird, und es wird jedem Leser selbst überlassen sein, wie er dies beurteilen möchte.

Der Autor möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es bei geometrischen bzw. mathematischen Entsprechungen in der Natur immer Abweichungen gibt. Eine Entsprechung der Proportionen zwischen dem Planetensystem und dem menschlichen Körper liegt vor, es handelt sich hierbei offenbar um einen „kosmischen Bauplan“.